225 Millionen Euro. Pro Kilometer.

225 Millionen Euro. Pro Kilometer.

Jetzt ist es also da. Das nächste Teilstück der A100 in und bei Berlin.

Geplant seit 50 Jahren und fertiggestellt, nachdem 12 Jahre gebaut wurde und wo 3,2 Kilometer Strecke 720 Millionen Euro gekostet haben.

720 Millionen Euro.

720.000.000 Euro.

Siebenhundertzwanzigmillionen Euro.

Ich bin ja nur sehr froh, dass wir das Geld auf keinen Fall an anderer Stelle brauchen. Sagen wir für Schulen oder Kitas. Oder die Bahn. Ich bin auch super froh, dass wir das Geld nicht genutzt haben, eine schlanke ÖPNV-Trasse mit Begleitgrün und Radwegen zu bauen.

Sondern eine scheiß Autobahn. Bzw. nicht mal eine Autobahn. Ein 3,2 km langes Stück, von dem jeder Meter den Steuerzahler 225.000€ kostet. Jeder Meter!

Wir leben wirklich in der absurdesten aller möglichen Realitäten. Was aber natürlich kein Grund ist, damit aufzuhören. Denn in dem oben verlinkten Artikel des RBB lesen wir über den nächsten, 17., Bauabschnitt:

Dieser soll nach Plänen des Bundesverkehrsministeriums vom Treptower Park über die Spree und durch Friedrichshain Richtung Lichtenberg weitergebaut werden.

Klar. Schulen und Kitas gehen am Stock, die Bahn marodiert vor sich hin, der Sommer war 2 Grad über dem langjährigen Mittel und es gab nur 75% des üblichen Regens. Da ist doch logisch, dass das was wir wirklich dringend brauchen, eine super teure Asphalt-Wüste quer durch Berlin.

 

 

 

 


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