Back me up, before you go go…..

Back me up, before you go go…..

In meinem HeimnetzwZwei Netzwerkspeicher von Western Digital, oben drauf steht meine Fritz-Boxerk arbeiten schon seit Jahren NAS von Western Digital, aus den Serien EX und PR 4100. Das sing Geräte mit 4 Festplatten, die über das Netzwerk von allen anderen Geräten nutzbar sind. Eines als Datengrab, eines als (meistens abgeschaltetes) Backup, eines für Fotos & Videos und ein letztes an einem anderen Standort als weiteres Backup.

Das ich inzwischen 4 der Geräte nutze, scheint merkwürdig. Es gibt doch so viele neue Geräte wie z. B. von Ugreen oder von der Firma, deren Geräte ich ganz sicher nicht kaufen werde. Die neuen Geräte sind mir oft für den Betrieb im Arbeitszimmer zu laut und die vielen „Apps“, Funktionen, die sie mitbringen, will ich gar nicht haben: Moderne NAS spielen oft Homeserver und dieten diverse Dienste an, die meiner Meinung nach nicht auf / in eine Festplatte gehören, sondern in ein dediziertes Gerät, wofür ich auch zwei kleine Homeserver betreibe. Will sagen: Ich brauch keine Fancy UI und bunten Apps. Ich brauche zuverlässigen, unauffälligen Speicher für meine Daten.

Natürlich ist nicht alles, was WD macht immer nur gut. Aber insgesamt bin ich sehr zufrieden. Die Geräte sind sehr leise, verbrauchen wenig Strom und laufen seit Jahren völlig unauffällig vor sich hin.

Besonders angenehm ist, dass die beiden Backup-Kisten programmiert an und aus sind, so dass sie wirklich nur laufen, wenn sie gebraucht werden, weil die Backup-Software sie erwartet. Den Rest der Zeit schlafen sie.

Die aktiven Geräte fallen nicht mal durch Ausfälle von Festplatten aus. In all den Jahren hatte ich mal eine Serie von 4 TB – Festplatten von WD, die in einer kurzen Zeit ausfielen. Die wurden aber anstandslos ersetzt und seit dem lebe ich in einer Welt, in der ich für jedes Gerät zwar eine neue Ersatzfestplatte habe, aber bisher nie brauchte.

Anyway, in dem Foto/Video-Speicher waren die Festplatten jetzt fast voll. Die Frage war jetzt ob ich ein neues Gerät kaufe – das ich eigentlich nicht brauche, aber vielleicht als „Ersatzteil“ vorhalten könnte, falls doch mal eine der Kisten den Geist auf gibt.

Ich habe mich dagegen entschieden und 5 neue Festplatten bestellt. Und mal ausprobiert, wie gut das interne Tool funktioniert, das RAID 5 zu erweitern.

Für die, die nicht wissen, was das ist:  RAID 5 ist ein Standard, bei dem die Festplatten so benutzt werden, dass bei Ausfall einer der 4 Festplatten die übrigen 3 weiterarbeiten, ohne das Datenverlust entsteht. Damit verliert man zwar rein rechnerisch die Kapazität einer Festplatte, gewinnt aber viel Sicherheit.

Anyway, ich habe also mal die interne Funktion gestartet und war überrascht, wie gut das funktioniert. Man wird relativ intuitiv durch den Prozess geleitet: Die Festplatte, die als nächstes ausgetauscht werden soll, wird durch eine rote LED angezeigt.

Nach dem Austausch werden die Daten aus den anderen 3 Platten wiederhergestellt und die 4. Festplatte eingebunden. Das wiederholt man 4 mal, bis alle Festplatten ausgewechselt sind und beim Wiederherstellen der vollen RAID 5 – Funktionalität wird der vergrößerte Speicherplatz verfügbar gemacht.

Das kann man eigentlich nicht viel besser lösen, vor allem wenn  man sich an Menschen richtet, die nicht sehr technik-affin sind. Natürlich dauert das Umkopieren der Daten eine ganze Weile und auch das anschließende Wiederherstellen der Datensicherheit.

Der Vorteil ist aber, dass das Gerät die ganze Zeit über im Netz verfügbar bleibt. Man kann also, wenn man muss oder unbedingt will, weiter Daten lesen oder schreiben.

Insofern: Kudos an Western Digital, dass das so gut umgesetzt ist und die Geräte damit sehr zukunftssicher macht, weil man einfach bei Bedarf größere Platten einsetzen kann.

Und somit besteht überhaupt keine Notwendigkeit, ein neues Gerät zu suchen. Und wie sagt man in der IT so gern? Never change a running system und die Geräte von WD erfüllen einfach und gut ihren Zweck.

 

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