Das wäre unsere Chance gewesen

Das wäre unsere Chance gewesen

Während ich gerade über die A100 schreibe, fällt mir auf, wie bekloppt das alles ist. Und auch wie schade die logischen Konsequenzen sind. Passend dazu der Artikel in der TAZ, aus dem das Header-Bild ist.

Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich an dieser Stelle gefragt: „Wem wollen wir das Land anvertrauen?“ und die Antwortoptionen sind jetzt eine weniger.

Denn Robert Habeck ist nicht mehr verfügbar. Er hat erklärt, zum September sein Bundestagsmandat niederzulegen und sich anderweitig zu betätigen.

Kommt das überraschend? Sicher nicht. Nach der Hass-Kampagne aus Richtung CDU, FDP und AFD, nach dem Unwillen des Bundes ihn angemessen zu schützen und auch nach dem Versagen der Grünen nach Innen und Außen ist es kein Wunder.  Und das macht er auch deutlich bei dem, was er zu sagen hat.

Und ich frage mich, wie es mit unserem Land weitergehen soll. Das solche Politiker wie Habeck niederschreit und wegbeißt und in dem ein Merz Kanzler wird und ein Spahn nicht zurücktreten muss. Wie genau soll da unsere Zukunft aussehen?

 

 


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Ein Gedanke zu „Das wäre unsere Chance gewesen

  1. Sind wir einfach alt geworden, wenn wir sagen, früher war vieles besser?

    Oder ist das „vieles“ vs. „alles“ noch ein Punkt?

    Nicht alles war früher besser. Ich mag es, wie sich geschlechtergerechte Sprache immer mehr durchsetzt – trotz aller Weinerlichkeit gewisser Persönlichkeiten. Ich mag es, wie viel mehr Menschen Ungerechtigkeiten sehen und vor allem benennen, anprangern. Ich mag vieles, was sich in den letzten 20 Jahren entwickelt hat.

    Aber früher… war vieles besser. Heute erscheint zu viel hoffnungslos.

    Dass Habeck nicht Kanzler wurde, dass er sich jetzt zurückzieht, das ist nur ein Punkt von vielen, aber jetzt sehe ich unsere Politik tatsächlich als hoffnungslos. Soll Menschen geben, die sind stolz, „Deutscher zu sein“ – ich würde dazu tendieren, mich dafür zu schämen, wüsste ich nicht, dass ich mit diesen Leuten nichts gemein habe ausser einem Zufall.

    Ein Glück, schon alt zu sein. Ein Glück, keine Kinder zu haben, die man vermutlich lieben würde. Ich sehe keine Zukunft, wenn ich alle Fakten betrachte.

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