Good bye Office – Welcome Office!

Good bye Office – Welcome Office!

Ich arbeite schon seit ewig mit Office-Programmen. Angefangen noch zu Zeiten von DOS und mit Diskettenlaufwerken und wenn Ihr nicht wisst, was das ist, ist das auch egal.

Irgendwann bin ich natürlich auch bei Microsoft Office gelandet. Word, Excel und Powerpoint haben mich durch die Uni und Arbeit begleitet. Ein Kernmerkmal war, dass bestimmte Dinge einfach nie funktioniert haben, dafür gab es auf einmal neue Menüs („Ribbons“). Aber egal, ob kurze Briefe oder meine Abschlussarbeiten, irgendwie ging immer alles.

Irgendwann wurde aus Microsoft Office dann Office 365.  Und das stand jetzt zur Verlängerung an. Dabei habe ich festgestellt, dass der Preis mal eben um 30€ von 99€ auf 129€ steigen sollte. Neue Funktionen konnte ich erst nicht entdecken.

Dann aber schon: Microsoft will mich mit ihrer Drecks-KI beglücken. Und für die Funktionen, die ich nicht nutze, soll ich bitte einen Aufpreis zahlen. Wohlgemerkt für eine eingeschränkte Nutzung, wenn ich die KI intensiv nutzen will, kostet es noch mal extra.

Anders, als auf anderen Märkten, gab es auch keine Möglichkeit, darauf zu verzichten. Und das war irgendwie der Tropfen auf dem vollen Fass: Ich habe Office 365 gekündigt.

Ich hatte mich schon länger darüber aufgeregt, was für einen Aufwand ich treiben musste, damit Office 365 nicht alles, was ich mache, direkt an Microsoft überträgt. Denn wie auch Windows ist Office inzwischen reine Spyware. Und auch die ungewollte tiefe Integration der Microsoft-Cloud hat mich madig gemacht. Ich will keine Daten bei MS speichern – was soll dann also der „Zwang“ dazu.

Also ist jetzt das Abo gekündigt und das Office-Paket von allen Rechnern deinstalliert. Statt dessen arbeite ich seit einiger Zeit mit LibreOffice. Vieles ist so, wie man es von Office 365 kennt, manches ist ein bisschen anders. Was aber auffällt ist, dass vieles sehr viel durchdachter ist, wie z. B. der Umgang mit Dateien, die auf Netzwerklaufwerken liegen.

Ich glaube, dass niemand der in der Lage ist, diesen Blog zu finden, Probleme mit LibreOffice haben würde. Und ich möchte Euch nahelegen zu überlegen, ob Ihr wirklich Microsoft dafür weiter bezahlen wollt, Euch bei der Arbeit am heimischen Schreibtisch auszuforschen. Falls nicht, wechselt.

Und das Beste: Keine KI 😀

 


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