Die Frau an der Spitze des Bundestages soll integrieren und repräsentieren. Julia Klöckner wird aber von vielen vor allem als Provokation
Klöckner, wir erinnern uns, hat dem Bundestag die Regenbogenflagge verboten. Wegen der Neutralität. Die sie aber nicht daran hindert, sich mit dem Geldgeber von Nius, dem vermutlich am weitesten rechts stehenden „Nachrichtenportal“ (aka Dreckschleuder) zu vergnügen. Das ruft sogar im erzkonservativen Bayern mittlerweile Irritationen hervor.
Aber hey, warum sollte sie nicht. Es ist ja nicht so, als hätte mal jemand gefragt, was passiert wäre, wenn Bärbel Bas sich so weit nach Links bewegt hätte, wie Klöckner nach rechts. Und sie hat ja auch nichts zu befürchten, in einer Partei, die noch immer jede Aufklärung um die Skandale rund um Jens Spahn aktiv verhindert.
Übrigens, uns das macht es zu einem Treppenwitz: Verhindert wird die Aufklärung der Causa Spahn federführend unter anderem von…. Klöckner.
Hat ernsthaft noch irgendjemand Zweifel daran, dass die Union das Playbook der Republikaner kopiert und einen rechten Kulturkampf führt, mit dem sie auch den Aufstieg der AfD weiter befeuern wird?
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