Wieder ein Radfahrer. Wieder ein Kind. Wieder ein Kreisverkehr. Wieder „das Auto“.

Nur wenige Tage nach dem letzten radfahrenden Kind, dass in einem Kreisverkehr angefahren wurde, gibt es einen neuen Fall:

Der Junge war mit einem Fahrrad auf der Alexanderstraße unterwegs, als im Kreisverkehr (Alexanderstraße/Bahnhofstraße) ein Auto gegen das Hinterrad fuhr. Der 14-Jährige stürzte zu Boden und verletzte sich leicht.

Der Autofahrer stoppte seinen Wagen in etwa 20 Meter Entfernung und fragte den Jungen kurz, ob alles in Ordnung sei. Anschließend ist der Mann dann weiter gefahren.

Quelle: dpa, 03.07.2018

Müßig zu erwähnen, dass das Auto nicht alleine fuhr, sondern gefahren wurde. Was mich aber langsam so richtig pissig macht:

Können die motorisierten Vollpfosten dieser Welt nicht wenigstens den Mindestabstand einhalten??? Die Abbiege-Regeln beachten? Einfach mal nicht auf die geglaubte Bevorzugung setzen und Rücksicht aud Schwächere nehmen???

Mal ehrlich: Ist es wirklich so schwer, mal langsam und mit Abstand hinter einem Fahrradfahrer zu bleiben, bis man ihn so überholen kann, dass für ihn  kein Risiko besteht? Raffen es die Leute echt nicht, dass Radfahrer und Fußgänger keine Knautschzone haben und der Masse-Unterschied zwischen motorisierten Fahrzeugen und Fahrradfahren immer zu Folge hat, dass die schlimmeren Folgen zu tragen hat?

Es kann doch nicht so schwer sein, die primäre, die wichtigeste und die erste Regel unseres Straßenverkehrs zu beachten:

§ 1
Grundregeln

1) Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.

2) Wer am Verkehr teilnimmt hat sich so zu verhalten, dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.

Quelle: STVO


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